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Die Zukunft der Filmbranche |
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Geschrieben von Matthias Bauer, Offenbach
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Gerade im vergangenen Jahr war immer wieder die Rede von einer Krise des (Kino-)Films: Deutlich weniger Zuschauer wollten die angebotene Produkte der Filmindustrie auf der großen Leinwand sehen. Daneben führte ein Preisrückgang beim DVD-Verkauf dazu, dass auch durch dieses Medium, trotz eines Rekord-Absatzjahres, weniger Geld umgesetzt wurde.
Über die Gründe für die Probleme wird umfangreich spekuliert: Sind es die Raubkopierer? War es schlicht das mäßige Angebot des Kinojahres 2005? Wird an den wirklichen Bedürfnissen und Interessen des breiten Publikums „vorbeiproduziert“? Eine Lösung, die zwar nicht mögliche Schwierigkeiten des Filmangebots beseitigen kann, wohl aber eine günstige und legale Alternative zu Raubkopien darstellen könnte, sind Filmdownload-Angebote. Ähnlich wie bei den MP3s der Musikindustrie könnten preislich erschwingliche Filmdownload-Portale den Raubkopierern die Grundlage entziehen und wieder mehr Filmfans dazu veranlassen, für Filme Geld auszugeben. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist vorhanden –-dies zeigt der explosionsartige Anstieg bei den verkauften MP3s. Doch die Filmindustrie muss die entsprechenden Angebote offerieren. Und hier scheint ein Anfang gemacht: Mit In2Movies oder Maxdome kündigten in kurzer Zeit gleich zwei Anbieter ihren Einstieg in das Geschäft mit den legalen Filmdownloads an. Doch der Knackpunkt wird sein: Wie positionieren sich beide preislich? Denn ein Filmdownloads ohne hübscher Verpackung, womöglich ohne umfangreichen Specials muss kostengünstiger als der normale DVD-Kauf. Zumal beim Vertrieb pro Film immerhin etwa 5 Dollar eingespart werden können. Bei attraktiven Konditionen werden diese Angebote ihre Nutzer finden! |